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Staatlich anerkannter
Erholungsort im Ostalbkreis
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Chronik der Partnerschaft Waldstetten - Malzéville

Malzéville's Bürgermeister Bertrand Kling überraschte beim Partnschaftsjubiläum 2015 mit dem Bekenntnis "Ich bin ein Waldstetter!"
Malzéville's Bürgermeister Bertrand Kling überraschte beim Partnschaftsjubiläum 2015 mit dem Bekenntnis "Ich bin ein Waldstetter!"
Malzéviller Platz mit Brunnen
Malzéviller Platz mit Brunnen

Die erste Kontakt zwischen Waldstetten und Malzéville findet im Januar 1963 statt. Während eines Besuches in Nancy nimmt Bürgermeister Otto Keicher mit der benachbarten Gemeinde von Nancy - Malzéville - Verbindung auf und erfährt bei dem dortigen Bürgermeister René Vilmin eine sehr freundliche Aufnahme.

Im Mai 1964 wird in Malzéville eine Freundschaftsurkunde in deutscher und französischer Sprache von beiden Bürgermeistern unterzeichnet und ein Eid auf Verbrüderung geleistet, in dem man sich gegenseitig verpflichtet, zukünftig die Bande zwischen den Stadtverwaltungen zu bewahren, auf allen Gebieten den Austausch der Einwohner zu unterstützen und durch eine bessere gegenseitige Verständigung das Gefühl der europäischen Brüderlichkeit zu fördern.

Der erste Schüleraustausch und Besuch von Jugendlichen aus Malzéville in Waldstetten findet am 26./27. Juni 1964 statt. Dies ist der Auftakt zu einem regelmäßigen jährlichen Schüleraustausch beider Partnerschaftsgemeinden. Parallel dazu besuchen fast jährlich Vereine aus Waldstetten und Malzéville ihre Partnerstadt.

Bis ins heutige Jahr hat sich an der freundschaftlichen Verbundenheit beider Städte nichts geändert. Im Gegenteil - noch enger und freundschaftlicher wird die Partnerschaft beider Städte vorbildlich gepflegt, wofür auch der im Juni 1997 eingeweihte "Europabrunnen" auf dem Malzéviller Platz Pate steht. Das 40jährige Bestehen der Partnerschaft wurde vom 7. bis 9. Mai 2004 in Waldstetten und am 1. und 2. Oktober 2005 in Malzéville gefeiert. Die Waldstetter Franz-von-Assisi-Realschule feierte am 10. Mai 2004 das 20jährige Bestehen ihrer Schulpartnerschaft mit dem Malzéviller Collège Paul Verlaine.

Überblick über die Geschichte und Gegenwart der Gemeinde Malzéville

Ab dem 11. Jahrhundert zeugen verschiedene Urkunden von der Entstehung der Ortschaft Malzéville. Lange Zeit musste sich Malzéville der Herrschaft der Lehnsherren und der Grafen von Lothringen unterordnen und musste hohe Steuern und Abgaben zahlen. Unter Ferry III. (1251-1303) wird Malzéville ein freier Ort und seine Bewohner werden Untertanen des Staates. Dem Ort wird auch das Recht auf Handel zugestanden.

Malzéville blieb von den Bauernaufständen des Rheingebiets und von den Plündereien feindlicher Truppen während des 30-jährigen Krieges verschont. Der Ort wurde oft von Naturkatastrophen (Überschwemmungen, Frost...) heimgesucht und im Jahre 1631 starben 300 Bewohner an der Pest. Malzéville zählte am Ende des 17. Jahrhunderts nur noch 162 Einwohner. In den Jahren 1878/1880/1919/1948 und 1983 wurde in Malzéville von Überschwemmungen erheblichen Ausmaßes heimgesucht.

Bis 1751 bleibt Malzéville Burgvogtei und Propstei von Nancy.

Zurzeit hat Malzéville knapp 10.000 Einwohner. Es gibt ungefähr 50 Vereine am Ort, die das kulturelle und sportliche Leben der Gemeinde mitgestalten. In Malzéville hat es mehrere Grundschulen und das "Collége Paul Verlaine", als weiterführende Schule. Weitere Einrichtungen der Gemeinde sind: Ein Kulturzentrum, ein Altenheim und ein Altenclub, ein Festsaal und ein Sportzentrum.

Unterzeichnung der neuen Urkunde beim 50-jährigen Partnerschafts-Jubiläum zwischen Malzéville und Waldstetten.
Unterzeichnung der neuen Urkunde beim 50-jährigen Partnerschafts-Jubiläum zwischen Malzéville und Waldstetten