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Staatlich anerkannter
Erholungsort im Ostalbkreis
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Autor: Frau Herkommer
Artikel vom 03.08.2020

Übungswochenende der Malteser Rettungshundestaffel auf dem Hornberg mit einem Bundeswehrhubschrauber vom 31. Juli bis 2. August 2020

Manch Waldstetter Bürger blickte am Wochenende verwundert Richtung Hornberg, als er einen Bundeswehrhubschrauber erblickte. War etwas passiert? Befand sich eine Person in Not? Nein. Es war vielmehr ein besonderes Übungswochenende für die Rettungshundestaffel des Gmünder Malteser Hilfsdienstes, wie deren Leiter Michael Berger erklärte. 25 Teams zählt diese derzeit, von denen wiederum 14 vollständig für die Suche im Feld (Flächensuchhunde) oder als Mantrailer (Personenspürhunde) ausgebildet sind. Doch zur Übung auf dem Hornberg durften alle kommen, selbst wenn die Hunde erst wenige Monate alt sind und ihre Ausbildung gerade startet. Das ist natürlich ideal, denn damit wird das Vertrauen zwischen Mensch und Tier noch zusätzlich gefestigt. Besonders faszinierend für die Zaungäste war sicherlich das Abseilen eines Teams aus dem BEL UH 1D, in Fachkreisen als „Huey“ bekannt, direkt auf das Fluggelände am Hornberg. Für andere Gespanne lag die Übung darin, dass der Hund trotz laufendem Rotor in den Hubschrauber einsteigt, ohne Angst mitfliegt und dann wieder aussteigt. „Hintergrund der Übung ist, dass die Hundestaffel in unzugängliches Gelände mit dem Hubschrauber verbracht werden kann, um eine dort vermutete Person aufzuspüren“, erklärt Berger. Aufgrund der hohen Temperaturen wurde morgens zuerst bei der Degenfelder Schanze eine Suche durchgeführt, ehe alle Teams dann zur Mittagszeit zum Fluggelände kamen – in jedem Gesicht ein Strahlen ob der ungewöhnlichen aber gelungenen Trainingsmöglichkeit mit Huey.