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Staatlich anerkannter
Erholungsort im Ostalbkreis
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Autor: Frau Herkommer
Artikel vom 18.01.2022

Quartiersentwicklung in Wißgoldingen: Projekt „Sorgende Gemeinschaft Wißgoldingen“ als Beitrag für die generationengerechte Gestaltung

„Wißgoldingen - Wir leben Dorfgemeinschaft“ spricht die Herzen an

Seit Anbeginn ihrer Tätigkeit im Oktober 2018 als Quartiersmanagerin liegen Magdalene Rupp alleinstehende Senioren am Herzen. Besuche oder telefonische Kontakte waren und sind ihr stets wichtig – sowohl in Waldstetten als auch den Teilorten. Dass sie damit vor allem in Wißgoldingen nicht alleine ist, zeigte sich schnell. Bürger jeden Alters griffen ihre Vorschläge für Zusammenkünfte unter dem Dach des GemeindeTreffs auf, ein Dorfverein wurde gegründet, ein Dorfmärktle ins Leben gerufen. Stete Unterstützung erhielt die bei der Stiftung Haus Lindenhof angestellte Quartiersmanagerin von der Gemeindeverwaltung: im Rathaus hat sie ihr Büro und stets ein offenes Ohr des Schultes. Mit dem Erwerb des Löwenareals in Wißgoldingen seitens der Gemeinde kam ein weiterer Stein des Mosaiks der Quartiersentwicklung hinzu. Denn dort könnte nun ein Wohn- und Begegnungsprojekt beispielsweise mit einer Wohngemeinschaft für rüstige alleinstehende Senioren entstehen, die ihr geliebtes Dörfle nicht verlassen wollen, deren eigene vier Wänden jedoch zu groß sind. Mit ins Boot bei der Planung dieses für einen solch kleinen Ort nicht gewöhnlichen Projektes konnten Rembold und Rupp sowohl die Stiftung Haus Lindenhof als auch die Stadtplanungsfirma citiplan aus Pfullingen sowie die selbständige Prozessbegleiterin Sandra Holzherr aus Rottenburg nehmen.

„Im Rahmen des Förderprogramms „Quartiersimpulse. Beratung und Umsetzung von Quartiersprojekten vor Ort“ leistet das Projekt Sorgende Gemeinschaft Wißgoldingen (jetzt: Wißgoldingen – Wir leben Dorfgemeinschaft) einen Beitrag für die generationengerechte Gestaltung des Zusammenlebens in Wißgoldingen und trägt zur Verbesserung der Lebensqualität und Teilhabe unter anderem von pflege-/unterstützungsbedürftigen Menschen bei“, fasst Magdalene Rupp das Ziel des Projekts zusammen. Bis dorthin haben sich die Beteiligten wiederum Teilziele gesteckt. So sollen Lebensraum und Lebenslagen aller Wißgoldinger Bürgerinnen und Bürger bedarfsgerecht gestaltet und das soziale generationen- und kulturübergreifende Miteinander gestärkt werden. Dabei fließen die kleinräumige Gestaltung von nachbarschaftlicher Unterstützung sowie institutionelle Hilfe im häuslichen Lebensumfeld zusammen. Das Servicezentrum "Löwenareal" soll ein voll funktionsfähiges Wohn- und Begegnungsprojekt für ALLE Wißgoldinger werden. Also die Realisierung der Verknüpfung von Wohnen und Dienstleistungen. Das könne mit unterschiedlichen Modulen umgesetzt werden. Basis sei jedoch das Angebot an eigenständigen Wohnungen für Ältere. Zusätzliche Angebote der Betreuung und Pflege, die in dem Zentrum zu integrieren sind, könnten ein ambulanter Pflegestützpunkt und/oder eine Tagesbetreuung oder Tages-/und Nachtpflege sein. Auch eine ambulant betreute Wohngemeinschaft könnte zu diesen Modulen gehören.

Aktionsgruppen resultieren aus der Befragung des Dorfvereins
Die einzelnen Themen für die Aktionsgruppen, die bei der Auftaktveranstaltung ihre Arbeit aufnehmen, resultieren aus der Befragung des Dorfvereins e.V.: Treffpunkt, Wohnen im Dorf/Löwenareal, Nahversorgung, Kinder- und Jugendkooperationen, Kultur sowie Natur. Die Auftaktveranstaltung dazu findet am 31. Januar in digitaler Form statt. Dabei werden die Befragungsergebnisse, die Aktionsgruppen mit den Themen und die Kümmerer der Aktionsgruppen vorgestellt; die Bürger können sich dann für die Mitwirkung bei den einzelnen Aktionsgruppen eintragen. Die Arbeit in den einzelnen Themenbereichen wird sich über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren hinziehen, der Schwerpunkt auf der Realisierung und Umsetzung der vorgeschlagenen Ideen liegen. Der Prozess soll mit einer Präsentation der Ergebnisse zusammen mit der Allianz für Beteiligung Ende 2023 abgeschlossen werden.

Entwicklungsprozess kommt von unten
Schultes Michael Rembold überschreibt das Projekt schlicht mit dem Begriff „Heimat“. „Die Bewohner möchten in ihrem Dörfle bleiben, der Entwicklungsprozess kommt von unten – aus der Bürgerschaft. Die Basis, also Vereine, Kirche, Gemeinde, schaffen Begegnungsmöglichkeiten. So wie beispielsweise den Raum im Bezirksamt, den der Dorfverein zum Dorfcafé machen möchte“, erklärt Rembold.

Auch Ortsvorsteherin Monika Schneider erachtet das Projekt als unheimliche Chance für Wißgoldingen: „Wir haben viele Potenziale im Ort, die noch gefördert werden können.“ Emotionen müssen nun weitergetragen werden. Bei ihren Besuchen bei den Senioren erfahre sie regelmäßig eine gute Vernetzung in der Nachbarschaft. Hingegen die Mobilität müsse noch verbessert werden. Doch die Senioren sehen ihr Wohneigentum oftmals als belastend an. Sie suchen Alternativen, möchten aber nicht alles aufgeben und vor allen Dingen ihren Ort nicht verlassen. Die Nachfrage für Wohnungen sei auf jeden Fall da. Daher sei die Bürgerbeteiligung an dieser Veranstaltung sehr wichtig.

Wie ein Space-Shuttle
Bernd Seliger, der Vorsitzende des Dorfvereins, freut sich, dass die aus der Befragung entstandenen Zukunftsthemen zu den Aktionsgruppen wurden und vergleicht das Projekt mit einem Space-Shuttle. Die beiden Booster ermöglichen den Start und fallen nach einiger Zeit ab, sodass das Shuttle alleine weiterfliegt.

Dass Kommunen verstärkt in die Betreuung von alten Menschen einsteigt, stellt Dr. Achim Hollenbach, der Bereichsleiter der Stiftung Haus Lindenhof seit längerem fest. Daher will das Unternehmen weitere Wohnangebote offerieren. „Wir wollen ein Bindeglied zwischen betreutem Wohnen und Wohngemeinschaften sein. Das Löwenareal als Wohnangebot für Jung und Alt.“

Sandra Holzherr, die für die Gemeinde den Prozess begleitet, hat diesbezüglich bereits langjährige Erfahrung im In- und Ausland gesammelt. Sie würde sich über eine große Beteiligung der Bürgerschaft an diesem Projekt freuen und sieht in der digitalen Auftaktveranstaltung einen Zugewinn, da ein großer Querschnitt der Altersgruppen daran teilnehmen könne.

citiplan-Geschäftsführer Albrecht Reuß beschreibt die Tätigkeit des Stadtplanungsbüros an diesem Projekt: „Wir übernehmen einen Teilprozess, wollen uns aber nicht aufdrängen. Mit dem Erwerb des Areals hat die Gemeinde eine großartige Vorarbeit geleistet, nun muss das Richtige darauf entstehen.“ Dazu gebe es zwei Möglichkeiten: Eine Baugemeinschaft aus Ortsansässigen oder ein externer Investor. Ideal wäre, wenn mehrere Bewerbungen dazu eingingen, sodass ein Vergabeprozess stattfinden muss. citiplan werde mit den Quartiersimpulsen gemeinsam starten, sich dann aber loslösen. Er sei sehr optimistisch, was das Projekt angeht, auch wenn es ein Pilotprojekt sei: „Bisher gibt es kein vergleichbares Projekt in Deutschland, dadurch wird das Servicezentrum Löwenareal maßgeschneidert.“

Auftaktveranstaltung am Montag, 31. Januar 2022, 19 bis 21 Uhr

Die Veranstaltung findet online über das Konferenzsystem „zoom“ statt. Der Raum ist ab 18:30 geöffnet.

Einwahldaten: http://wissgoldingen.viko.digital/

Meeting-ID: 864 9678 3136

Schnelleinwahl mobil: +496950500951,,86496783136# oder +496950500952,,86496783136#

Telefoneinwahl: +49 69 5050 0951 oder +49 69 5050 0952

Anmeldung, technische Unterstützung und weitere Informationen
Magdalene Rupp, Tel. 07171/40357, E-Mail: magdalene.rupp@haus-lindenhof.de

Haben Sie ein Thema, das Ihnen am Herzen liegt? Für die Vielzahl an Zukunftsthemen, die unter anderem 2021 bei der Bürger-Umfrage des Dorfvereins Wißgoldingen e.V. genannt wurden, gibt es sechs Aktionsgruppen, die bei der Auftaktveranstaltung ihre Arbeit aufnehmen.