Archiv Gemeindenachrichten: Waldstetten

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Staatlich anerkannter
Erholungsort im Ostalbkreis
Staatlich anerkannter
Erholungsort im Ostalbkreis
Autor: Frau Herkommer
Artikel vom 29.12.2020

Weihnachts- und Neujahrsgrüße von Schultes Michael Rembold und Ortsvorsteherin Monika Schneider

Weihnachts- und Neujahrsgruß von Schultes Michael Rembold

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Kinder, Familien und Senioren,

mit meinem diesjährigen Weihnachts- und Neujahrsgruß möchte ich Ihnen von Her-zen viel Kraft, Hoffnung, Mut und Zuversicht aussprechen. Wir als große Gemeindefamilie sind bislang recht gut durch die vergangenen Monate gekommen. Und es besteht nach den Wintermonaten die berechtigte Aussicht, dass durch die von der Pharmaindustrie entwickelten Impfstoffe „Corona“ beherrschbar wird. Also, lassen wir uns weiterhin nicht beirren, glauben an eine gute Zukunft und haken uns weiterhin vertrauensvoll unter.

Während der Pandemie gab es so viele Lichtblicke und Sonnenstrahlen, welche ihre Würdigung an dieser Stelle erfahren sollen. So haben Pflegekräfte, Krankenschwestern und die Ärzteschaft mit einer schier unglaublichen Moral um Menschenleben gerungen. Genauso sämtliche Beschäftigten in Pflege- und Altersheimen, in Behinderteneinrichtungen sowie in diakonischen und caritativen Einrichtungen, die sich mit viel Liebe und Hingabe um schwächere, gebrechliche und verzweifelte Menschen annehmen. Sie alle und mit ihnen die Feuerwehr, DRK, Sozialstationen, Malteser, Hilfs- und Rettungsdienste sowie alle helfenden Hände haben sich unsere hohe gesellschaftliche Anerkennung mehr als verdient. Unser aller Dank ist ihnen gewiss.

Als echte Hoffnungsträger haben sich auch unsere einheimischen Betriebe hervorgetan. Ich habe hautnah miterlebt, wie intensiv um Aufträge und eine Aufrechterhaltung von Produktionen gerungen wurde, damit wichtige Arbeits- und Ausbildungsplätze erhalten bleiben. Der gesamten Arbeitnehmerschaft und allen Kräften in Führungsverantwortung gilt an dieser Stelle mein uneingeschränkter Respekt. Wenn wir gut durch die Krisenzeit miteinander kommen, haben auch sie einen hohen Anteil daran.

Genauso hat mich bis heute die Tatkraft und der Einsatz unseres Handels, unserer Dienstleister und unserer Apotheke beeindruckt. Sie alle waren für uns während der Pandemie da und haben uns mit Lebensmitteln, Produkten des täglichen Bedarfs und Medikamenten versorgt. Dabei mit einschließen möchte ich unsere Handwerker, Versorgungsunternehmen und Zeitungsausträger, auf die wir uns stets verlassen können. Ein großes Dankeschön dafür.

Einen vorbildlichen Einsatz haben gerade auch unsere Lehrkräfte an Schulen sowie unsere Erzieherinnen in Kindertageseinrichtungen vollbracht. Ihnen allen gilt zusammen mit den Tagesbetreuungen, den Schulbegleiterinnen und dem Mensa-Personal unsere große Anerkennung. Häufig mussten in diesem Jahr das Schulleben und die Kinderbetreuung neu geordnet und organisiert werden. Mit großem Einsatz ist dies unseren Schulleitungen, Leitungen in Betreuungseinrichtungen und unseren treuen Partnern auch in Kirchen gelungen. Mein Respekt dafür.
Und natürlich möchte ich unsere vielen Kinder, unsere Schülerinnen und Schüler nicht vergessen, welche durch ihr Mittun beim Homeschooling und durch das Tragen einer Alltagsmaske von ihrem Schultes ein Sonderlob verdient haben.

Es gilt also, die guten und positiven Beispiele, wo Menschen beherzt und ohne zu zaudern für andere Menschen völlig uneigennützig da sind, wertzuschätzen. In dieser Hinsicht hat mich ebenso der durch unsere Quartiersarbeit ad hoc eingerichtete Einkaufsdienst für ältere Menschen beeindruckt. Über 100 Helferinnen und Helfer hatten wir in Spitzenzeiten. Und vielfach jüngere Menschen. Einfach beeindruckend. Hierfür möchte ich mich bei allen helfenden Händen um unsere Magdalene Rupp bedanken.

Meine uneingeschränkte Sympathie möchte ich ebenso der Firma PTS Prüftechnik und ihren Mitarbeitern um ihren Chef Dr. Walter Schwelberger zu Teil werden lassen. Mit unserem Gemeindeteam zusammen hatten sie den zweiten Wunschbaum so liebevoll organisiert. Dadurch dürfen wir 55 Kindern und Erwachsenen eine Freude zu Weihnachten machen, denen es finanziell nicht so gut geht. Ich empfinde dies als einen Akt gelebter Solidarität und Mitmenschlichkeit. Genauso bemerkenswert finde ich unsere ökumenische Vesperkirche, welche unter der Federführung von Bernd Krieger in diesem Jahr noch stattfinden konnte. Eine Woche lang verpflegten Ehrenamtliche aus unserer Gemeindemitte Bürgerinnen und Bürger mit einem wunderschönen Rahmenprogramm. Damit wird Gemeinschaft einmal mehr erlebbar und erfahrbar.
Ein erfreulicher Lichtblick, welcher unter dem Gesichtspunkt von Kontaktbeschränkungen entstand, ist der neue lebendige Adventskalender für unsere Lieben im Pflegeheim St. Johannes. Dabei bringen sich unsere Kindergärten, unsere Schulen, unsere Musikschule, unser Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht und Ehrenamtliche auf eine fürsorgliche Art und Weise mit ein und machen so unseren Älteren eine Freude. Eine tolle Idee aus unserer Quartiersarbeit, wie ich finde.

Unsere Gedanken und Gefühle sind gerade in der jetzigen Zeit bei einsamen, älteren, kranken und von Zweifeln und Sorgen geplagten Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Da wirkt die fürchterliche Pandemie wie ein „Brandbeschleuniger“ und verschärft dessen Lebensverhältnisse. Gerade deswegen möchte ich unsere gesamte Bürgerschaft herzlich darum bitten, achtsam und aufmerksam durch das Gemeindeleben zu gehen. Die Advents- und Weihnachtszeit lädt uns alle dazu ein, in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis auf solche Menschen zuzugehen. Dies geht auch während des „Lockdown“ durch einen Anruf, eine Nachfrage, wo Hilfe erforderlich ist. Auch eine Weihnachtskarte oder gar einen schönen Brief zu schreiben, würde für Aufmunterung und viel Licht sorgen. Dies wäre doch eine Geste, die jedem Menschen gut tut.

Sehr gefehlt hat mir persönlich in diesem Jahr das gemeinsame Abschied- und Anteilnehmen von verstorbenen Menschen. Coronabedingt fanden jene Feiern zumeist im kleinen familiären Kreis statt. Allen Partnerinnen und Partnern von Verstorbenen und deren Angehörigen wünsche ich von Herzen viel Kraft und Zuversicht. Genauso haben uns die Geselligkeit, die gepflegten Gemeinschaften bei Festen und Feiern sowie viele persönliche Begegnungen spürbar gefehlt. Dadurch wurde uns einmal mehr bewusst, welch ein Segen ein intaktes Vereinsleben und Zusammenschlüsse auf unterschiedlichen Ebenen sind. Diese bereichern unser Leben. So wünsche ich mir, dass unsere Gemeindefamilie im Laufe des nächsten Jahres wieder enger zusammenrücken darf. Damit wir wieder Freud und Leid intensiver miteinander teilen dürfen.

Werfen wir zusammen noch einen Blick in unser rühriges Gemeindegeschehen hinein. Dort machten unzählige Baustellen keinen Halt vor Covid 19. So war das zur neige gehende Jahr vor allem eine Zeit der „Spatenstiche“. Am 24. April begannen die Bauarbeiten auf dem Friedhof Waldstetten mit 32 zusätzlichen Grabkammern, einem größeren Urnenhain und weiteren barrierefreien Wegen. Zuvor entstand ein Baumurnenfeld auf unserem Friedhof Wißgoldingen. Sämtliche Arbeiten konnten zu einem guten Abschluss gebracht werden. Kurz darauf, am 8. Mai, startete der Bau eines Interims-Rathauses, welches mittelfristig als Wohnhaus für schwächere Familien unserer Gemeinde zur Verfügung steht. Die Handwerker arbeiten sehr solide, so dass am 9. November bereits Richtfest gefeiert wurde. Parallel dazu fand die Dachsanierung am denkmalgeschützten Schulhaus Krill statt. Weitere Arbeiten an Fenstern, Leibungen und am Eingangsbereich folgten, so dass die gelungene Sanierung zum Jahresende nahezu abgeschlossen werden konnte.

Ebenso fertiggestellt wurde die Erschließung des Neubaugebiets „Am Holunderweg“ in Wißgoldingen. Nachdem die Bauarbeiten im Frühjahr rechtzeitig gestartet sind, erfolgte am 2. November die offizielle Baufreigabe. Ein erfreulicher Augenblick war mitunter der Baubeginn zum Umbau und zur Erweiterung des Feuerwehrhauses Wißgoldingen. Hiernach fand zusammen mit unseren Feuerwehrkameraden am 2. Oktober die Grundsteinlegung statt. Großartig und beispielgebend, wie unsere Feuerwehr sich seitdem für ihr Haus begeistert. Weiter so. Im selben Monat fanden der Abbruch und die Entrümpelung des Löwen-Areals in Wißgoldingen statt, welches die Gemeinde im vergangenen Jahr erworben hatte. Hierbei sollen neue Zukunftsperspektiven mit der Bürgerschaft erarbeitet werden.

Erfreulich in straßenbaulicher Hinsicht war die Sanierung der Kreisstraße zwischen Waldstetten und Straßdorf. Dieses Vorhaben hatte unsere Kommune mit zum Anlass genommen, um eine Querungshilfe für Fußgänger zur Albblickstraße führend anzulegen. Daran hat sich auch der Landkreis finanziell beteiligt. Ein Dank ergeht hierbei nochmals an unsere Gemeinderätin Karin Hirner, die unserer Gemeinde einen sehr zügigen Grunderwerb ermöglichte. Im Herbst konnten die Tiefbauarbeiten zu einem guten Ende gebracht werden, genauso wie die Umbau- und Sanierungsarbeiten am Malzéviller Platz zur Einrichtung der betreuten Spielgruppe „Kleine Wichtel“. Heimelig sind die neuen Räume geworden, welche am 6. November von Pfarrer Dr. Horst Walter gesegnet wurden. Zufrieden dürfen wir auch darüber sein, dass unsere katholische Kirchengemeinde Wißgoldingen mit finanzieller Unterstützung der bürgerlichen Gemeinde den aufwendigen Brandschutz in Form einer Außentreppe am Gebäude abschließen konnte. Einen würdigen Schlusspunkt hat unsere rührige Schulgemeinschaft nunmehr unter den großen Schulerweiterungsbau an der Gemeinschaftsschule gesetzt, in dem die Außenanlagen bei der neuen Schulmensa mit Parkplätzen, Schulhof, Feuerwehrzufahrt, Radabstellplätzen und Möblierung ausgestattet wurde.

So dürfen wir miteinander in Waldstetten, Wißgoldingen, Weilerstoffel und Außengehöften durchaus optimistisch in das neue Jahr blicken, indem dort die Biker-Strecke beim Sportgelände fertiggestellt wird, die Sanierung der Stuifenstraße startet und die Planungen für ein neues Rathaus mit Tiefgarage und Außenanlage vorangebracht werden. Bemerkenswert dabei, dass die Essinger Wohnbau auf dem Kreissparkassen-Areal investieren möchte, die Lebenshilfe auf dem Gelände Alte Post und die Brennerei Betz auf eigenem Grund und Boden. Die Waldstetter Ortsmitte wird also einen weiteren kräftigen Schub erfahren.

Im gesellschaftlichen Bereich fielen die allermeisten Veranstaltungen und Feste „Corona“ zum Opfer. Beeindruckend fand ich jedoch, dass wir am 3. März den neuen Dorfverein Wißgoldingen e. V. aus der Taufe heben konnten. 55 Mitglieder sind unserem jüngsten Verein spontan beigetreten. Dieser soll ähnlich der vorbildlich funktionierenden Dorfgemeinschaft Weilerstoffel in Wißgoldingen wirken.
Gemeinsam mit dem noch jungen Verein „Nachhaltiges Waldstetten“ fanden im September das Stadtradeln und die 1. Waldstetter Klimanacht statt. In dieser Hinsicht passt es auch, dass am 17. Juli die erste Elektrotankstelle am Malzéviller Platz von der EnBW/ODR in Betrieb genommen wurde. Werben möchte ich gerne dafür, dass der neue „Dorfbus“, ein 9-Sitzer Ford Transit, von der Bürgerschaft mal ausprobiert wird. Damit dieser Waldstetten mit Ortsteilen zur Verfügung steht, bezahlt unsere Gemeinde einen jährlichen Abmangel dafür.

In der nun nahenden Weihnachtszeit ist es mir ein ganz großes Bedürfnis, all unseren guten, treuen und lieben Partnern von Herzen „Danke“ zu sagen, welche unsere Gemeinde das ganze Jahr über so großartig unterstützen: unserem Gemeinde- und Ortschaftsrat, Ortsvorsteherin Monika Schneider, meiner Stellvertreterin Beate Kottmann, unseren katholischen und evangelischen Kirchengemeinden, allen Ehrenamtlichen in Vereinen, Organisationen, Feuerwehren, Rotes Kreuz, Flüchtlingshilfe, Bürgermobil, Quartiersarbeit und Vesperkirche, unseren Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, unseren Blumen- und Beetepaten, Einkaufshelfern sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die uneigennützig und fürsorglich mit anpacken, wo Hilfe notwendig ist. Und dies gerade in der Corona-Zeit. Ein großes Dankeschön möchte ich auch unserer Christine Bothner aussprechen, welche offiziell zum 1. September nach 47 Jahren bei der Gemeindeverwaltung in den wohlverdienten Ruhestand getreten ist. Sie ist damit „Rekordhalterin“.
Meinen uneingeschränkten Respekt und meine Hochachtung möchte ich unserem ehemaligen Schulleiter Andreas Elser am Jahresende aussprechen, welcher sich 7 Jahre lang bis zu seinem Ausscheiden im Juli für „seine“ Gemeinschaftsschule eingesetzt hat. Mit Volldampf ist seine Nachfolgerin, Stefanie Bleicher, im Oktober in ihr neues Amt gestartet. Beiden danke ich von ganzem Herzen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest im Kreise ihrer Lieben und ein glückliches Neues Jahr 2021. Meine Gedanken sind insbesondere bei kranken, gebrechlichen und verzweifelten Menschen sowie bei Bürgern, die einen lieben Menschen verloren haben. Wir erinnern uns in dankbarer und treuer Verbundenheit an unseren langjährigen Leicht-Chef, Gründungsvorsitzenden der Musikschule und Förderer Hubert Herrmann, an unseren langjährigen evangelischen Gemeindepfarrer Günter Herzog sowie an unser aktives Ortschaftsratsmitglied Michael Lanzinger, welche in diesem Jahr von uns geschieden sind. Lassen Sie sich vom wärmenden Licht der Weihnacht berühren, im Sinne „gemeinsam zueinander stehen, gemeinsam in die Zukunft gehen, gemeinsam sind wir stark“.

Euer

Michael Rembold

Weihnachts- und Neujahrsgruß von Ortsvorsteherin Monika Schneider

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Kinder und Jugendliche,
liebe Senioren,

„Es sind nicht die großen, sondern die kleinen Dinge, die unser Leben bestimmen…“

Große Ereignisse haben ihren Ursprung oft im Kleinen und Verborgenen. Ich meine diese Worte sind sehr treffend, wenn wir auf das Jahr 2020 blicken.
Ereignisse, wie wir sie nur aus Filmen kennen, wurden plötzlich Gegenwart. Mitten im einundzwanzigsten Jahrhundert, 75 Jahre nach Kriegsende, hat sich ein kleines unsichtbares Virus, das “COVID-19“, von China aus über die ganze Welt verbreitet. Diese Pandemie stellte uns alle vor ganz neue Herausforderungen.
Das Coronavirus hat uns seither fest im Griff. Der Lockdown im März war eine noch nie dagewesene Vollbremsung für Wirtschaft und Gesellschaft. Die Folgen der Corona-Pandemie hat nicht nur wirtschaftliche und finanzielle Auswirkungen, sondern stellt vor allem eine Bedrohung für die Gesundheit und das Leben der Menschen weltweit dar. Heute stehen wir mitten im Advent, kurz vor den besinnlichen Weihnachtsfeiertagen, und gehen mit großen Schritten dem Jahresende entgegen. Wieder einmal Zeit, inne zu halten und um auf das Geschehene zurückzublicken.
Gemeinsam mit Freunden oder im Kreise unserer Familien durften wir den Jahreswechsel feiern und mit guten Wünschen und buntem Feuerwerk das neue Jahr 2020 begrüßen. Wir alle blickten voller Erwartung, manche auch mit guten Vorsätzen oder geplanten Vorhaben, in die Zukunft. Ich selbst habe mich als Ortsvorsteherin besonders auf die vielen Veranstaltungen unserer Vereine gefreut. Doch mit den Corona-Verordnungen der Bundesregierung zur Vermeidung von Ansteckungen und Senkung der Fallzahlen, wurden Kontaktbeschränkungen angeordnet. Mit dem Tragen der Mund-/Nasenmasken war jeder von uns gefordert, seine gewohnten Lebensweisen und Umgangsformen anzupassen, um sich selbst und andere zu schützen. Dies bedeutete einen enormen Einschnitt in unserem täglichen Tun aber auch für unser Familien-, Berufs-, Vereins- und gerade für unser Gemeindeleben.
Beim Neujahrsempfang durfte ich noch viele interessierte Bürger begrüßen. Das Café beim Dorfmärktle war nach der Winterpause wieder eine gelungene Veranstaltung. Auch der Musikerfasching war erneut ein Highlight nicht zuletzt, weil die Bundessieger von “Jugend in der Bütt“, Emil Neudert und Maja Gierth, für die Veranstaltung gewonnen werden konnten und sich im Goldenen Buch der Gemeinde Waldstetten verewigten. Am 3. März konnte noch die Sitzung zur Gründung des Dorfvereins mit 51 Gründungsmitgliedern stattfinden.
Mit dem Lockdown Mitte März wurden Kontaktbeschränkungen beschlossen. Dadurch wurde die Vereinsarbeit auf eine harte Probe gestellt. Veranstaltungen mit großen Menschenansammlungen waren nicht mehr möglich. Alternativlösungen waren gefragt. So wurden die traditionellen Stuifenläufe des TV Wißgodingen als virituelles Lauf-Event ausgerichtet, bei dem die Läufer auch mehrere Laufstrecken bewältigen konnten. Der KTZV Wißgoldingen bot die beliebten Grillhähnchen zum Verkauf über die Straße an. Es wurden so viele wie nie zuvor verkauft. Musikanten unseres Musikvereins Harmonie spielten während des Lockdown jeden Sonntagabend bunte Melodienreigen in den Straßen. Diese klangen bis hinauf zum Stuifen. Die Blutspende-Aktion der Helfer-vor-Ort-Gruppe konnte mit Voranmeldungen stattfinden. Die Trainingseinheiten der HSG-Handballmannschaften wurde kurzerhand am Stuifen abgehalten, da Sporthallen für den Übungsbetrieb geschlossen waren. Trotz aller Einschränkungen schafften alle drei Damenmannschaften der HSG den Aufstieg in die nächste höhere Klasse. Die erste Mannschaft der Frauen (Frauschaft!) gelang sogar der Aufstieg in die Württemberg-Liga. Hierfür gilt ein ganz herzlicher Dank an die kreativen Köpfe unserer gesamten Vereine, die sich auch in schwierigen Zeiten nicht unterkriegen lassen und konstruktive Lösungen suchen, um Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit zu fördern.

Eine weitere Herausforderung für alle Beteiligten stellte die Kinderbetreuung im Kindergarten St. Johannes dar. Isabel Burtsche mit ihrem Erzieherteam gilt für die Bewältigung dieser schwierigen Situation mein herzlicher Dank. In den Sommerferien konnte wiederum eine Ferienbetreuung durch Franziska Prügner und Anja Bidlingmaier angeboten werden, die sehr gut angenommen wurde. Die Schulkindbetreuung unter Leitung von Ute Prößler war zeitweise nur bedingt möglich. Sehr erfreulich war nach den Sommerferien die Einschulung von 12 Erstklässlern an unserer Grundschule. So viele wie lange nicht mehr. Neben Bärbel Herrmann haben wir nun mit Daniela Lorösch eine weitere sehr engagierte Lehrerin. Pünktlich zum Schulstart wurde auch Stefanie Bleicher als neue Rektorin der Gemeinschaftsschule “Unterm Hohenrechberg“ bestellt. Andreas Elser gilt mein ganz herzlicher Dank für sein Tun und Wirken zum Wohle der Schule, der Lehrerschaft und besonders der Schüler. Als Rektor der Gemeinschaftsschule hat er sich maßgeblich für die Grundschule Wißgoldingen als Außenstelle der Gemeinschaftsschule stark gemacht. Mit Ende des Schuljahres 2019/2020 wurde Herr Elser in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedet.
Die Nahversorgung in unserer Ortschaft bleibt nach wie vor eine Kernaufgabe, nicht nur für die Quartiersarbeit. Die neu gestalteten, sehr gelungenen Ortseingangstafeln werben für unser Dorfmärktle in Bild und Schrift. Zum einjährigen Jubiläum war der Eis- und Wurstverkauf eine besondere Attraktion. Ein großer Dank ergeht an die Gärtnerei Kaller, die übergangsweise den Obst- und Gemüseverkauf gewährleistet. Beim Adventsmärktle fanden weitere Aktionen statt. Der Verkauf von Plätzchen, Honig, selbstgemachter Marmelade, Apfelsaft der Pfadfinder und der Waffelstand vom Kindergarten, selbstgemachte Seife und Mistelzweige. Nicht zu vergessen der Leierkastenmann und der Nikolausbesuch für die Kinder. Da auch kein Weihnachtsmarkt stattfand, haben die Gärtnerei Kaller und Monika Birmelin wunderschöne Adventsgestecke bei Adventsausstellungen zum Verkauf angeboten. Die Stuifen-Hexen nutzten die Gunst der Stunde und starteten eine Nähaktion für Mund-/Nasenmasken. Diese wurden auf dem Dorfmärktle gegen eine Spende angeboten. Der Erlös wurde an Wißgoldinger Familien mit Kindern mit Behinderung gespendet. Ebenso spendete der Verein der Viehhalter den Verkaufserlös des Schlachthauses an Wißgoldinger Einrichtungen. Dieses bürgerschaftliche Engagement ist vorbildlich und zeugt von gelebter Solidarität gerade in schwierigen Zeiten.
Mein großer Respekt gilt den Männern der Feuerwehr, die sich beim Umbau des Feuerwehrhauses handwerklich mit viel Engagement und Eigenleistung einbringen, um die Kosten der gesamten Maßnahme zu minimieren. Martin Mager gilt mein Dank, der mit großem Fachwissen das Projekt leitet und unterstützt.
Das Malhäusle in unserm Bezirksamt unter der Leitung von Frau Herberth-Barth konnte das 10-jährige Jubiläum feiern. Frau Herberth-Barth ist eine Künstlerin mit Leib und Seele. Für sie ist Malen Therapie, dies war ihr in ihrem Tun immer wichtig.
Mit einem Jubiläumsgottesdienst feierte unsere Kirchengemeinde St.Johannes Baptist den Umbau der Kirche vor 100 Jahren. Auf dem Pfarramtsbüro Wißgoldingen folgte nach langjähriger Tätigkeit auf Elisabeth Heilig nun Regina Schmid. Unseren Seelsorgern Dr. Horst Walter, Andreas Braun und Jörg Krieg gilt an dieser Stelle ein Vergelt´s Gott für die Gestaltung der Gottesdienste unter Corona-Bedingungen.
Freud und Leid liegen im Leben oft nahe beieinander. Unser langjähriger Ortschaftsrat Michael Lanzinger ist am 22. September im Alter von 68 Jahren überraschend verstorben. In einem Nachruf wurde sein Wirken gewürdigt. Im Nachrückverfahren wurde Horst Prügner in den Ortschaftsrat berufen.
Mit einer gelungenen Umfrageaktion des Dorfvereins wurden die Bedürfnisse der Wißgoldinger Bürger abgefragt. Die Auswertungen werden bei der Gestaltung von Zukunftsprojekten und der Weiterentwicklung unserer Ortschaft einfließen.
Abstand heißt nicht Stillstand. Die geplanten Projekte und Vorhaben in unserer Ortschaft wurden weiter vorangetrieben: Die Entrümpelungs- und Abrissarbeiten des Löwen-Areal sind weitgehend abgeschlossen. In Kooperation mit dem Dorfverein und der Quartiersarbeit unter Magdalene Rupp ist eine Konzeption für seniorengerechte Wohnungen und Wohnraum für junge Familien angedacht. Die Installation der Geschwindigkeitsanzeige war ein erster Schritt zur Verkehrssicherung. Nach der Verkehrsschau sind weitere Maßnahmen geplant, u.a. eine Fußgängerquerung.
Auf unserem Friedhof wurde ein Baumurnenfeld für 24 Urnen angelegt. Unsere Spielplätze wurden auf Anregung des Mütter-Treffs neu konzipiert. Die neuen Spielgeräte sind bestellt und werden im neuen Jahr installiert. Im Pavillon wurde eine neue Küche eingebaut und mit neuem Geschirr ausgestattet. Nach dem Spatenstich im Mai sind die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet “Am Holunderweg“ abgeschlossen. Die Bebauung kann beginnen. Die Fertigstellung der Umbaumaßnahmen am Feuerwehrhaus ist für 2021 geplant. Ich freue mich, dass trotz der Einschränkungen die großen Projekte realisiert werden konnten.
Am Ende dieses Jahres gilt mein ganz besonderer Dank unserem Bürgermeister Michael Rembold für seine großartige Unterstützung. Ein Dankeschön der gesamten Gemeindeverwaltung, den Mitarbeitern des Bauhofs, dem Wassermeister, der Haus- und Hallenmeister und der Quartiersarbeit für die gute Zusammenarbeit sowie den Gemeinde- und Ortschaftsräten für das gute Miteinander in den Gremien.
In diesem Jahr haben wir alle gespürt, wie wichtig die sozialen Kontakte für uns selber und unser Familienleben, besonders aber für das Vereins- und das Gemeindeleben sind. Deshalb möchte ich mich bei allen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen bedanken, die sich besonders um die Menschen angenommen haben, die alleine oder hilfsbedürftig sind und Unterstützung brauchen. Ein ganz herzlicher Dank und großer Respekt gilt gerade in dieser Zeit dem Pflegepersonal in den Senioren- und Pflegeheimen, den Ärzten und den Mitarbeitern in den Praxen, der Corona-Abstrichstellen und in den Krankenhäusern. Ihr selbstloser Einsatz, um anderen zu helfen, ist vorbildlich!

„Es sind nicht die großen, sondern die kleinen Dinge, die unser Leben bereichern …“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen mit Ihren Familien besinnliche, friedvolle und harmonische Weihnachtsfeiertage im Kreise ihrer Lieben. Blicken Sie mit mir voller Erwartung und Zuversicht in die Zukunft. Ich wünsche Ihnen allen von Herzen alles Liebe und erdenklich Gute für das neue Jahr. Kommen Sie gut durch diese Zeit und bleiben Sie vor allem gesund!!

Herzlichst  

Monika Schneider
Ortsvorsteherin