Karl Schleicher als jahrzehntelanger Presseberichterstatter des Waldstetter Gemeinderats am 26. März verabschiedet
Ein bisschen Wehmut lag am Donnerstag, 26. März, in der Luft der Schulmensa, als Karl Schleicher als jahrzehntelanger Presseberichterstatter im Waldstetter Gemeinderat von Schultes Michael Rembold verabschiedet wurde.
Der Schultes bezeichnete Karl Schleicher, der unter dem Kürzel „ks“ seit dem Jahr 1970 für die Rems-Zeitung berichtete, als Vollblut-Ehrenamtler, als höchst aufmerksamen und interessierten Beobachter des Gemeindegeschehens sowie als fleißigen, zuverlässigen und korrekten Berichterstatter aus dem Waldstetter Kommunalparlament.
Besonders kritisch und gewissenhaft nahm Karl Schleicher stets die Gebührenkalkulationen der Wasserversorgung und die der Friedhofsgebühren unter die Lupe. Da konnte es schon mal vorkommen, dass die eine und andere Zahl hinterfragt wurde. Genauso akribisch berichtete der Ehrenpräsident der Waldstetter Wäschgölten über die Einbringung des Haushalts und dessen Haushaltsaussprache. Trocken stellte der Waldstetter mit Leib und Seele fest, dass das neue Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen und dessen doppische Buchführung für den Bürger ein Buch mit sieben Siegel sei.
Schmunzelnd und mit einem Augenzwinkern bemerkte Schultes Michael Rembold, dass so manche Anekdote im Gemeindegeschehen unter „So ebbes“ in der Presse landete. Für manchen Zeitgenossen zum Leidweisen, für andere wiederum zu dessen Freude.
Das Schreiben hat in Karl Schleichers Leben einen hohen Stellenwert. Es bereichert sein Leben und war so manches Mal Lebenselixier. So machte sich Karl auch einen Namen als Buchautor. Zum Jubiläum „33 Jahre Waldstetter Wäschgölten“ legte der Gründungsvorstand und Ideengeber im Jahr 2012 ein bemerkenswertes Buch für die Nachwelt auf.
Die Gemeinde Waldstetten, dessen Schultes und Gemeinderat verneigen sich vor der Lebensleistung von Karl Schleicher und sind ihm für alles dankbar, was er für die Stuifengemeinde und den Wäschgöltenverein Gutes getan hat.
Michael Rembold

