Sommerferienbetreuung an den Grundschulen in Waldstetten und Wißgoldingen in den ersten Ferienwochen
Baumgesichter, Waldrahmen und Wegweiser zum Massagesalon empfingen die Delegation der Gemeindeverwaltung beim alljährlichen Besuch der Grundschulferienbetreuung in Wißgoldingen. Die 22 Teilnehmer unter der Leitung von Wald-Erlebnis-Führerin Erna-Maria Giesche und ihrem Team hatten sich wieder gut auf den Besuch von Schultes Michael Rembold, Ortsvorsteherin Monika Schneider sowie Claudia Kuhn vom Amt für Familie vorbereitet. Diese ließen es sich dann auch nicht nehmen, selbst den Teig aus Mehl und Wasser am Baum mithilfe von Naturmaterialien zu einem Gesicht zu modellieren sowie die vorbereiteten Waldrahmen mit bereitgelegten Blüten und Blumen zu verzieren. Die diesjährigen beiden Betreuungswochen hatte Erna-Maria Giesche unter das Thema Schatzsuche gestellt. Jeden Tag beherbergte die kleine Schatztruhe einen Brief mit Aufgaben. Nachdem sie von den Kindern aus ihrem Versteck befreit war, mussten die Fragen beantwortet oder umgesetzt werden. Natürlich in der Natur und mit deren Materialien. So wollte der unterschreibende Naturfreund beispielsweise wissen, was piekst, was älter als die Kinder ist oder auch welcher Platz ihnen draußen am besten gefällt. Unterstützt von aktiven angehenden jungen Pädagoginnen, Jugendlichen sowie Mitarbeiterinnen der Kernzeit zeigte Giesche den Kindern mal wieder: „Natur ist überall.“
Auch in Waldstetten hatte die Leiterin der Grundschulferienbetreuung, Simone Werz, erneut Unterstützung von angehenden Pädagoginnen beziehungsweise engagierten jungen Leuten. Ihre zwei Wochen standen unter dem Titel „Ich kann kochen“. Dazu hatte sich Werz von der BARMER sowie Sarah Wiener-Stiftung zur Genussbotschafterin ausbilden lassen und mit den Kindern leckere Gerichte und Backwaren zubereitet. Mit umgehängten Schürzen und ihren eigenen Kochlöffeln hießen die 35 Grundschüler die Besucher im schattenspendenden Grünbereich der Gemeinschaftsschule willkommen. Zeitgleich boten an dem Tag die Jugendbetreuer des Waldstetter Musikvereins ihr Sommerferienangebot – die Herstellung einer Trommel – auf dem Schulhof an. Da ließ es sich Hobbyschlagzeuger Michel Rembold nicht nehmen, eine der Trommeln für eine kleine Aktion mit den Kindern zu nutzen: Angelehnt an die rudernden Norweger bei der Fußball-WM erschallte nach jedem Trommelschlag ein vielstimmiges „Ro“ samt synchroner Ruderbewegung von Groß und Klein an der Schule.




