Sommerferienbetreuung an den Grundschulen in Waldstetten und Wißgoldingen in den ersten Ferienwochen 2025
Die mobile Umweltbildung mit ihrem rollenden Klassenzimmer - kurz: das Ökomobil des Regierungspräsidiums Stuttgart - war zu Gast beim Grundschulferienprogramm in Wißgoldingen. Thema der Naturschutz-, Wald- und Erlebnispädagogin Jana Fauß war der Biber, über den tags zuvor eines der 26 Grundschulkinder referiert hatte. Mithilfe ihres Bibertour-Rucksacks und unterstützt von Ingabritta Hormann, die sonst mit dem Umweltmobil „Fisch on Tour“ unterwegs ist, zeigte Fauß den Kindern, „dass Deutschlands größtes Nagetier den Artenschutz und die Renaturierung der Gewässer fördert und den Hochwasserschutz positiv beeinflusst.“ Er fördere die Versickerung in den Boden, sein Damm sei ein geschwindigkeitsberuhigender Bereich für Fische und Amphibien, um zu laichen. „Wenn der gesetzlich festgelegte Gewässerrandstreifen von den Menschen eingehalten wird, ist das Konfliktpotenzial erheblich reduziert“, weiß die Referentin für Naturschutz beim RP und fördert mit ihrer mobilen Umweltbildung das Verständnis und die Offenheit gegenüber dem fast ausgerotteten Biber. Die Ferienbetreuung wurde erneut von der Wald-Erlebnis-Führerin Erna-Maria Giesche und ihrem Team gestaltet, die für ihr Programm wieder viel Lob und Dank von den Kindern erhielt. Dank gab es auch von Schultes Michael Rembold, Ortsvorsteherin Monika Schneider und Claudia Kuhn vom Amt für Familie und Bildung, die das ganzjährige Ferienprogramm im Rathaus koordiniert.
An der Waldstetter Gemeinschaftsschule wurden der Schultes und seine Mitarbeiterin von den 37 Kindern beim gemeinsamen Spiel empfangen, ehe es in die Mensa ging, wo gerade selbstgebackene Laugenherzen aus dem Ofen kamen. Beim Gespräch erfuhren die Besucher, dass die Kinder in den zurückliegenden Tagen beispielsweise Namensbänder, Motive für Cocktailgläser, Limonaden und Lavendelkissen hergestellt sowie die fünf Sinne des Körpers anhand von Phantasiereisen, Fußreflexzonenmassagen und einem Barfußpfad ergründet hatten. Letzteren wollte sich auch der Waldstetter Schultes nicht entgehen lassen. „Wir sind gemeinsam in den Tag gestartet, der jeweils Struktur für Körper, Geist und Seele hatte“, erklärt Hortense Roll vom Leitungsteam und ergänzt, „dazu gehörten zwischendurch auch Ruhepunkte, um alle wieder zu erden.“
Finanziell unterstützt wurde die Grundschulferienbetreuung vom Förderverein der Gemeinschaftsschule Unterm Hohenrechberg sowie vom Programm "Kinder und Kultur" der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk gefördert.







