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Staatlich anerkannter
Erholungsort im Ostalbkreis
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Erholungsort im Ostalbkreis

GemeindeTreff - Gemeinsam miteinander leben

Magdalene Rupp
Quartiersmanagerin in der Gemeinde Waldstetten/Wißgoldingen
Hauptstraße 1
73550 Waldstetten
07171-403 57
E-Mail

 

Seit 1. Oktober 2018 ist Quartiersmanagerin Magdalene Rupp im Waldstetter Rathaus (Büro im 2. Stock). Ihre Aufgaben umfassen

  • Förderung des Austausches zwischen den Bürger und Bürgerinnen. Dies dient dazu, dass in der Nachbarschaft ein Hilfenetz entsteht, um so den Verbleib in der Häuslichkeit zu unterstützen.

    Das ehrenamtliche Engagement wird generationenübergreifend gefördert. „Jung hilft Alt“ und „Alt hilft Jung“.

    Haupt- und Ehrenamt sind verknüpft und stehen in direktem Dialog. Die Quartiersmanagerin (Hauptamt) dient als Ansprechpartnerin für die Ehrenamtlichen, die sich gerne aktiv einbringen möchten.
  • Menschen mit Handicap aller Altersstufen, Senioren und Pflegebedürftige erfahren und erleben ein wertschätzendes, gesellschaftliches Umfeld, z.B. durch zugehende Hausbesuche, um der Vereinsamungsgefahr entgegenzuwirken. Informationsveranstaltungen über das Thema Demenz dienen dazu, Transparenz zu schaffen und Sensibilität in der Bürgerschaft zu Themen des Alterns zu wecken.
  • Eine wohnortnahe Beratung und Begleitung pflegebedürftiger und älterer Menschen sowie behinderter Menschen ist von großer Wichtigkeit, da beinahe 30% der befragten Waldstetter keine Angehörigen vor Ort haben, die diese Beratung und Begleitung übernehmen könnten.
  • Eine gute sozialen Infrastruktur ermöglicht im Alter und bei spezifischen Einschränkungen oder Hilfebedarfen im Alltag einen längeren Verbleib in Waldstetten und den Teilorten Wißgoldingen Weilerstoffel und Tannweiler.
  • Das vorhandene Wohnangebot für Senioren wird anhand des Ergebnisses der Bürgerbefragung  entsprechend verknüpft, ergänzt oder durch passgenaue Angebote erweitert. 
  • Eine Quartiersmanagerin arbeitet in der Gemeinde, ist Ansprechpartnerin für Belange und  Interessen der Bürgerinnen und Bürger, koordiniert Angebote und arbeitet an der Planung und Ausrichtung neuer Konzepte.


Wo hat die Quartiersmanagerin ihren Sitz?

Die Quartiersmanagerin hat ihren Sitz im Rathaus in der Kerngemeinde in Waldstetten. Das „Generationenbüro“ liegt somit zentral, die Wege zu den Fachämtern im Rathaus sind kurz und sorgen für einen guten Austausch. Im Rathaus stehen außerdem Räumlichkeiten für Besprechungen zur Verfügung.
Die Quartiersmanagerin wird außerdem noch mit festgelegten Sprechzeiten in der Außenstelle im Bezirksamt in Wißgoldingen vor Ort sein, um sich mit den dort wohnenden Bürgerinnen und Bürger um deren Anliegen zu kümmern.

Seminarreihe: Pflegende Angehörige ab 9. April

Die Seminarreihe für pflegende Angehörige startet am Dienstag, 9. April. Sie können sich sofort anmelden!

Der GemeindeTreff Waldstetten bietet ab dem 9. April die Seminarreihe für pflegende Angehörige an. Die Seminarreihe ist für Menschen, die sich mit dem Gedanken beschäftigen, die Pflege eines alten oder kranken Menschen zu übernehmen oder bereits einen Angehörigen pflegen.

Das Seminar vermittelt praktisches und theoretisches Wissen, um Eltern oder andere Angehörige Zuhause pflegen zu können und gibt neue Impulse, bietet Gespräche mit Fachleuten und einen Austausch mit anderen Betroffenen an. Neben den praktischen Übungen und den Pflegehilfsmitteln greift die Seminarreihe die Themen Informationen über altersspezifische Erkrankungen, Leistungen der Pflegekasse, Beobachtung des pflegebedürftigen Menschen, Altenhilfeangebote in der Gemeinde, demenzielle Veränderungen, Informationen über den GemeindeTreff und die Quartiersarbeit in Waldstetten, 24-Stunden-Pflege und Selbstpflege auf.

Die Reihe findet an insgesamt zehn Terminen statt und beginnt am Dienstag, 9. April, von 18 bis 20 Uhr. Durchgeführt werden die jeweiligen Abende an verschiedenen Orten, bei den teilnehmenden Diensten und Einrichtungen. Die Kosten werden von den Pflegekassen übernommen. Die Seminarreihe findet auf Initiative des GemeindeTreffs und der Stiftung Haus Lindenhof statt.

Folgende Dienste nehmen teil:
Mobile Dienste Stiftung Haus Lindenhof
Pflegestützpunkt Ostalbkreis, Pflegeberatung AOK, Sozialagentur Nordwürttemberg,
Fa. Weber und Greissinger, Dr. med. Bomporis
GemeindeTreff Waldstetten – Quartiersmanagement

Informationen und die Anmeldung zu der Seminarreihe ist beim GemeindeTreff Waldstetten, Hauptstr. 1, 73550 Waldstetten, Magdalene Rupp, Tel.: 07171-40357 oder per E-Mail: magdalene.rupp(@)haus-lindenhof.de

Klicken Sie hier zum Öffnen der Terminübersicht

Wege Gemeinsam Gehen in Zeit der Trauer

Der Verlust eines uns nahen Menschen durch den Tod verändert alles. Oft lähmen Schmerz, Ohnmacht und Einsamkeit. Gerade am Sonntagnachmittag wird dies oft besonders stark empfunden. Bewusst zu diesem Zeitpunkt lädt die Gemeinde Waldstetten und die Landpastoral des Ostalbkreises ein, sich gemeinsam mit anderen Betroffenen auf den Weg zu machen. Eine ansprechende Landschaft um Wißgoldingen lädt ein, den Blick zu heben, durchzuatmen und miteinander zwanglos in´s Gespräch zu kommen. Impulse an Stationen des Weges wollen den inneren Weg unterstützen. Der Nachmittag klingt mit einer Einkehr im Gasthaus aus. Termin: Sonntag, 7. Juli 2019, 14 bis 18 Uhr. Treffpunkt: Brunnen vor der Kath. Kirche in Wißgoldingen. Länge / Höhenmeter gesamt: 6 km / ca. 240 m. Mitzubringen: Wetterfeste Kleidung, gutes Schuhwerk und Getränk für den Weg. Anmeldung: erwünscht, es ist jedoch gerne auch eine spontane Teilnahme möglich.

Sie erhalten Informationen bei  Magdalene Rupp, GemeindeTreff Waldstetten, Telefon (07171) 403-57, magdalene.rupp@haus-lindenhof.de; und Michaela Bremer, Seelsorgerin und Referentin in der Landpastoral, Tel: 07961-9249170-12, Michaela.Bremer@drs.de.

Projekt: Wohnen und Hilfe

Was bieten wir an?

Wir möchten Sie über ein neues Projekt informieren, mit dem wir nun starten:  

                                                   Wohnen und Hilfe

Das Angebot Wohnen und Hilfe richtet sich an Menschen, die freien Wohnraum (z. B. eine Wohnung) in ihrem Haus haben und vermieten möchten und Menschen, die eine günstige Wohnung suchen und anderen Menschen gerne Hilfeleistung zur Verfügung stellen möchten. Diese Hilfeleistung kann z. B. Gartenarbeit, Schneeräumen, Alltagshilfen oder gemeinsame Unternehmungen sein. Die individuellen Absprachen sind zwischen den beiden Wohnpartnern zu regeln, bspw. durch einen Kooperationsvertrag.

Sie können mich gerne unter der oben genannten Telefonnummer anrufen oder auch per E-Mail unter Magdalene.Rupp(@)haus-lindenhof.de erreichen, wenn Sie Fragen dazu haben, Wohnraum vermieten möchten oder Wohnraum suchen, und gerne Ihre Hilfeleistung zur Verfügung stellen möchten.

 

 

Wen erreichen wir damit?

Menschen, die freien Wohnraum haben und vermieten möchten. Wohnungssuchende, die bereit sind, Hilfeleistung im Haushalt/Garten zu erbringen.

 

Welche Ziele haben wir uns gesetzt?

Selbständigkeit und Selbstbestimmung für die Betroffenen erhalten, längeres Zuhause bleiben ermöglichen.

Senioren bekommen Freiräume, Ansprechpartner, Unterstützung und Entlastung.

 

Hürden/Stolperfallen. Wie haben wir ggf. Probleme gelöst?

Das Angebot ist abhängig von Angebot und Nachfrage. Nur wenn die Beziehung zwischen Vermieter und Mieter stimmt, ist das Angebot erfolgreich.

 

Was gelingt besonders gut?

 

Gemeinschaft erleben

Nachbarschaften und Netzwerke werden immer wichtiger, damit wir unser vertrautes Leben auch im Alter weiterführen können. Sie funktionieren aber genauso wenig wie Freundschaften „von alleine“. Sie müssen entstehen können, benötigen Pflege und brauchen Raum, um sich zu entfalten. Kulturelle Angebote, Begegnungsmöglichkeiten, Sport- und Bildungsangebote im Quartier sind deshalb ein großer Bestandteil.

Aber es sind vor allem die Menschen selbst, die durch ihr Engagement die Gemeinschaft vor Ort möglich machen und lebenswerte Quartiere entstehen lassen.

Sich einbringen

Menschen sind heute anders alt als früher. Die Phase nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben ist dank guter Gesundheitsdienstleistungen in der Regel über viele Jahre eine sehr aktive Phase des Lebens. Entscheidend ist, dass die Menschen, die unmittelbar von dem Thema betroffen sind, die Möglichkeit haben, Einfluss zu nehmen. Die Summe der Erfahrungen und Fähigkeiten der Menschen ist ein großer Schatz, der unsere Gesellschaft bereichert. Immer mehr Menschen suchen  in diesem Lebensabschnitt nach sinnvollen und gemeinschaftsorientierten Aufgaben.

Es muss daher gelingen, auch ältere Menschen die Möglichkeit zu geben, sich in Diskussionsprozesse mit einzubringen. Sie sollen entwickeln und entscheiden können, was in der Kommune passiert. Aufgabe einer erfolgreichen Quartiersentwicklung ist es, solche Beteiligungsprozesse zu initiieren und durchzuführen.

Es geht aber nicht nur um planerische und politische Teilhabe.

Das Handlungsfeld „Sich einbringen“ hat viele Facetten, z.B.:

  • Bürgerschaftliches Engagement
  • Hilfe für die Nachbarin und den Nachbarn
  • Handwerkliche Tätigkeiten
  • Hilfe beim Einkaufen
  • Mitspielen in einer Theatergruppe
  • Mitwirkung beim Gottesdienst
  • Betreuung von Kindern

Sich versorgen

Sich selbst versorgen – das ist ein elementares Grundbedürfnis und eine existentielle Notwendigkeit.

Vielfach ist das heute aber gar nicht mehr so einfach. Entwicklungen im Einzelhandel wie zum Beispiel das Verschwinden der „Tante-Emma-Läden“ haben dazu geführt, dass eine selbständige Versorgung mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und anderen Gegenständen des täglichen Bedarfs für ältere Menschen oft schwierig geworden ist.

Die Wege werden immer länger: Bäckerei, Metzgerei, Apotheke, Hausarztpraxis, Bank, Bibliothek…all das ist für viele Menschen nicht so einfach zu erreichen.

Das hat besonders dann negative Auswirkungen auf die Lebensqualität, wenn Menschen in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Der Einkauf im Laden „um die Ecke“ hat oft für ältere Menschen neben der Versorgungsfunktion auch eine soziale  Bedeutung: Man trifft sich und pflegt soziale Kontakte.

Wichtig sind zudem haushaltsnahe und pflegerische Dienstleistungen. Sie ermöglichen den längeren Verbleib in der eigenen Wohnung und sind damit einer der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben.

Die Quartiersentwicklung unterstützt dabei, sich selbst zu versorgen- z.B. indem es wohnungsnahe Dienstleistungs- und Warenangebote gibt oder deren Erreichen sichergestellt wird.

Wohnen

Das eigene  Zuhause bietet Lebensqualität und Sicherheit. Eine große Bedeutung hat darüber hinaus auch das Wohnumfeld als unmittelbare Erweiterung der eigenen Wohnung und als sozialer Begegnungsraum.

Trotz der Bedeutung der Wohnung  gibt es gerade für ältere Menschen vielfältige Hindernisse in der Wohnung und im Wohnumfeld. Barrierearm oder gar barrierefrei sind die wenigsten Wohnungen und Freiflächen in der Kommune. Das kann Menschen – jungen wie alten – die auf Gehhilfen, Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, das Leben schwer machen. Das gilt aber auch für ältere Menschen, die nicht mehr ganz so „trittsicher“ sind oder Familien mit Kinderwagen.

Ein Ziel der altengerechten Quartiersentwicklung ist es, älteren Menschen den Verbleib in der eigenen Wohnung auch bei einsetzendem Unterstützungs- und Pflegebedarf zu ermöglichen.

Wichtig sind Orte und Anlässe für Begegnung. Alternativ zur bisherigen Wohnung können sog. innovative Wohnformen zur Verbesserung der sozialen Einbindung führen.


Wohnformen im Alter (Übersicht)

Es gibt unterschiedliche Wohnformen für das Wohnen im Alter. Die folgende Übersicht stellt die Bandbreite der Wohnformen dar.

Link Übersicht Wohnformen


Wohnberatung: Die eigene Wohnung baulich anpassen


Wohnberatungsstellen helfen dabei, Lösungen für die bauliche Anpassung der eigenen Wohnung zu finden und das Leben in Ihrem Haus oder in Ihrer Wohnung einfacher und angenehmer zu gestalten. Das Angebot der Wohnberatung richtet sich vor allem an ältere Menschen, Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf und Menschen mit Behinderungen sowie Demenzkranke und deren Angehörige.