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Staatlich anerkannter
Erholungsort im Ostalbkreis
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Autor: Frau Herkommer
Artikel vom 06.12.2017

Brigitte Burkhardt hört nach 20 Jahren als Leiterin der Gripsgymnastik in St. Johannes auf

Eine Ja-Sagerin mit gütigem und liebevollem Herzen

Schultes Michael Rembold und Paul Lerchenmüller nahmen die scheidende Leiterin der Gripsgymnastik gerne in ihre Mitte.
Manfred Hiebel (rechts) umrahmte den geselligen Teil der Verabschiedung mit Klavier und Akkordeon.

Mit 12 Damen hatte Brigitte Burkhardt im Januar 1991 die Gruppe Gedächtnistraining im Gruppenraum bei der katholischen Kirche begonnen. Sowohl sie als auch die Teilnehmerinnen waren neugierig – Brigitte Burkhardt auf das, was wohl werden wird, und die Damen „wer des isch“. Sie habe sich kurz vorgestellt: „I ben d’Schwiegerdochter vom Lobe“ und damit sei alles erledigt gewesen. Denn jeder kannte den ehemaligen Feuerwehrkommandanten (1967 bis 1978) Hermann „Lobe“ Burkhardt. Doch mit dem Raum sei die Gruppe nicht glücklich gewesen, wie sich die Gründerin erinnert, daher bot ihnen der damalige Bürgermeister Rainer Barth den großen Sitzungssaal des Rathauses an. „Dort haben wir gegripst, gebastelt und gefeiert“, erinnert sie sich gerne zurück. Die Gruppe wurde stetig größer und bereits nach 6 Jahren waren es zwei Gruppen, in Wißgoldingen leitete sie bereits seit Januar 1992 eine weitere Gruppe. Dann kam der nächste Ortswechsel für die Waldstetter Teilnehmer: St. Johannes war gebaut und sie zogen „mit zwei weinenden – die Treppen zum Sitzungssaal waren einfach zu viel – und einem lachenden Auge um“, erklärt Burkhardt. Bis 2006 leitete sie die Gruppen und übergab dann an Karin Mühlleitner. Doch als diese ins Ausland ging, ließ sich die Gründerin gerne wieder zur Fortsetzung überreden. Dies war vor fünf Jahren: „Aber jetzt ist nach 20 Jahren Gripsgymnastik Schluss.“ Sie dankte allen für deren Kommen an diesem Abend, dankte ihnen für jedes Lächeln, jede Umarmung, viele liebe kleine Streicheleinheiten und kleine zugesteckte Aufmerksamkeiten in den zurückliegenden Jahren. 

Paul Lerchenmüller, ihr „Chef“ als Vorsitzender des Altenfördervereins, zu dem die Gripsgymnastik seit ihrem Umzug ins Seniorenzentrum gehört, lobte Brigitte Burkhardt ob ihrer Souveränität und blickte in Reimform auf ihr Wirken zurück.

Schultes Michael Rembold porträtierte die Gripsgymnastik-Leiterin als „Allzweckwaffe in Waldstetten,  ein Hans Dampf in allen Gassen und vor allen Dingen als eine Ja-Sagerin mit gütigem und liebevollem Herzen.“ Ein liebes Wort und eine Umarmung stünden im Mittelpunkt bei Brigitte Burkhardt. So kenne sie jeder. Dennoch bewundere er diese ehrenamtlich so stark engagierte Frau, denn sie hatte von Anfang an die Einbindung ins Geschäft ihres Mannes Hans, die Familie und das Ehrenamt stets mit einem Lächeln unter einen Hut gebracht: „Sie sind ein Geschenk für die Gemeinde und ganz viele liebe Leute.“ 

Als Nachfolgerin hat sich Cornelia Nesper bereiterklärt, die sehr engagiert im Altenförderverein mitarbeitet und schon mehrmals begeistert der Gripsgymnastik beiwohnte.