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Staatlich anerkannter
Erholungsort im Ostalbkreis
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Autor: Frau Herkommer
Artikel vom 05.11.2018

Breitbanderschließung in Weilerstoffel und Tannweiler

Die ersten Glasfaserkabel werden „eingeblasen“

Mithilfe neuester Technik wird das Einblasen des ersten Breitbandkabels in eines der Häuser in Weilerstoffel überwacht. Dort wartet ein Kollege, bis es durch das Leerrohr ankommt und schließt es an.
Innerhalb von nur fünf Monaten seit Spatenstich sind alle Leerrohre in Gehwegen, Straßen und Gärten verlegt sowie sechs Kabelschächte und drei Netzverteiler gebaut. Bevor das erste Glasfaserkabel nun ins Haus gelangt, fanden sich alle Beteiligten zum Gruppenfoto in Weilerstoffel zusammen.

Gute Nachricht für die Bewohner in Weilerstoffel und Tannweiler: Die Bauarbeiten für das schnelle Internet in FTTB-Technik sind nach nur fünf Monaten abgeschlossen, alle Leerrohre liegen in Gehweg, Straße und Gärten. Nun wird das Glasfaserkabel in den überwiegenden Teil der Haushalte durch diese Rohre „eingeblasen“ und von der GmündCom ans Netz angeschlossen, sodass im ersten Quartal 2019 alle Hausanschlüsse über schnelles Internet verfügen.

Sehr zur Freude der zweiten Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft Weilerstoffel, Jacqueline Waibel. Denn die Jugend akzeptiere heutzutage keinen Lebensraum ohne Internet mehr. Dies wissen auch Yannick Kühnhöfer und Matthias Sonnentag von der GmündCom: „Heutzutage gibt es drei Voraussetzungen für eine Wohnungssuche: Kindergarten, Schule und gutes Internet.“ Gut 370.000 Euro kosten diese Backbonetrasse und alle Straßenbauarbeiten die Gemeinde Waldstetten, 57.000 Euro werden vom Land Baden-Württemberg als Fördermittel ländlicher Raum für die innerörtliche Erschließung subventioniert, 105.000 Euro kommen durch Rückfluss der Hausanschlüsse hinzu.
Es habe eine sehr gute Zusammenarbeit von Gemeinde, Landratsamt, dem Ingenieurbüro Matthias Strobel sowie dem Bauunternehmen Leonhard Weiss gegeben, lobt Schultes Michael Rembold. Und er weiß, dass nun nach Waldstetten und Wißgoldingen die beiden Teilorte ebenfalls abgedeckt sind, das Thema aber längst nicht vom Tisch ist. Bei jeder weiteren Neubaumaßnahme im Ort werden Leerrohre für Glasfaser verlegt.
Matthias Strobel vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Abtsgmünd veranschaulichte die Baumaßnahme mit einigen Zahlen: Seit dem Spatenstich im Juni wurden 8300 Meter Leerrohre und 21 Kilometer Kabel (Haupt-, Backbone- und Hausanschlusskabel) verlegt.