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Staatlich anerkannter
Erholungsort im Ostalbkreis
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Musikschule Waldstetten e. V. mit Jugendkunstschule

Schulhaus Kramer
Schulhaus Kramer mit Musikschul-Sekretariat
Schulhaus Eisele mit Bürgersaal
Schulhaus Krill
Schulhaus Krill mit Jugendkunstschule

Schulleiter: Manfred Fischer
Kirchberg 9
73550 Waldstetten

07171 44941
07171 44709
0159 03106934

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Adventliches Singen und Musizieren in der Pfarrkirche St. Laurentius: Ein besinnliches Bollwerk zum 2. Advent

Wiederum mehr als 120 Akteure zelebrierten am zweiten Adventssonntag das traditionelle Kirchenkonzert der Musikschule Waldstetten e.V. Tuttiorchester, sehr schöne Ensemblebeiträge und die kindliche Freude an Weihnacht, vermittelt von den Elementarschülern, bildeten den geeigneten Rahmen für ein nachhaltiges Musik- und Stimmungserlebnis.

Die Musikschule Waldstetten geht 2018 in das vierzigste Jahr des Bestehens und da sind einfach Bestandsaufnahmen erlaubt. So im Schlusswort von Schulleiter Manfred Fischer. Ihm war es auch wichtig zu betonen, dass es den Ausführenden und den Planern gleichwohl immer noch gelänge, unerwartete Akzente zu setzen. Und dies bei einer Veranstaltung, die schon gleich nach der Gründung der Musikschule zum festen Bestandteil der Aktionen wurde. Die Besetzung hat gleichwohl variiert. Zunehmend binden die Waldstetter immer mehr ältere Musikschüler, ja auch junge Erwachsene nebst Eltern ein, die dann zu einem generationsübergreifenden Orchester formieren.

Dem jungen Rechberger Organisten Christoph Pitzal war es überlassen, mit einem frischen Drive das Konzert zum 2. Advent mit Leon Boellmanns „Toccata“ zu eröffnen. Dass es dem Publikum bestens gefallen hatte, belegte der Applaus am Veranstaltungsende. Schon beim ersten Lied „Alle Jahre wieder“ (nach dem Vorspiel der Streichinstrumente) offenbarte sich eine feine Spielkultur des bunt zusammengemischten Tuttiensembles – sehr transparent waren alle Instrumente im Kirchenschiff der sehr gut besuchten Pfarrkirche St. Laurentius zu hören und gleichzeitig auch zu lokalisieren. Diakon Michael Weiss vermochte mit seinen liturgischen Gedanken passend das Band zu den nächsten Stücken des Konzertes zu weben. Mit flottem Drive war es da hier gleich das Blechbläserensemble (Einstudierung: Leo Becker/Christian Bolkart), welches eine verswingte Version von „Macht hoch die Tür“ intonierte. Das war schon gehobene Klasse, oder gehobene Spielklasse – je nachdem wie man es sagen will. Ein rund 15 minütiger Block der Elementarfächer folgte. Hier stand im wahrsten Sinne des Wortes die Spielfreude in dem von Petra Schäffauer und Friederike Baumgärtel einstudierten Gesamtepos. Passend zum Märchen „Die sieben Raben“ entwickelte sich ein kleines Kunstwerk, in welchem Gesang, Bongo-, Percussion- und Blockflötenspiel ein absolut rundes Gemeinsames bildeten. Hier ist einfach eine schöne Basis für die kommende Musikschularbeit mit diesen Kindern gelegt. Zudem sollte nicht unerwähnt bleiben, dass das Duo Schäffauer/Baumgärtel sehr gut miteinander harmoniert. Die ruhige Stimmung des finalen „Sternentanzes“ wurde sehr passend vom Klarinettentrio rund um Johannes Groß auf der Orgelempore aufgenommen. Deren innigen und ruhigen Klänge konnten somit auch Grundlage für das neueste Weihnachtslied im Portfolio, „Es wird scho glei dumpa“ sein. Nachdem die Querflöten ein Vorspiel beisteuerten, war es nachher wieder Christoph Pitzal mit der Kirchenorgel zu „Herbei o ihr Gläubigen“. Durchaus humoristisch und nicht weniger inhaltsschwer offenbarten sich danach die Gitarren unter der Hymne „Kling Glöckchen“. Auch die Glockenspiele machten dabei mehr musikalischen Dampf. Nach umfassenden Dankworten an alle Beteiligten von Dirigent und Schulleiter Manfred Fischer war es der wahre Weihachtshit „Zu Bethlehem geboren“, der nach dem sehr schönen Intro des Blockflötenoktetts nach einer Stunde ein mehr als gelungenes Konzert beendete. Konzert ? – vielmehr konnte man das Adventliche Singen und Musizieren als eine Hommage an den zweiten Advent und zugleich als eine würdige Aktion zum Jubeljahr „40 Jahre Musikschule Waldstetten“ bezeichnen.