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Staatlich anerkannter
Erholungsort im Ostalbkreis
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Autor: Frau Herkommer
Artikel vom 19.07.2019

Verabschiedung liebgewonnener Gemeinde- und Ortschaftsräte sowie Ortsvorsteherin Ingrid Banzhaf und Hauptamtsleiter Friedrich Kopper

In einer wunderschönen feierlichen „Nachsitzung“ verabschiedete Schultes Michael Rembold am 27. Juni 2019 liebgewonnene Gemeinde- und Ortschaftsräte sowie Ortsvorsteherin Ingrid Banzhaf und Hauptamtsleiter Friedrich Kopper. Für jede und jeden hatte der Waldstetter Bürgermeister eine sehr persönliche Laudatio parat. Mal launig und locker, mal ergreifend und tiefsinnig.

Eingangs brachte das Gemeindeoberhaupt seinen Respekt, seine Wertschätzung und seine hohe Anerkennung gegenüber seinen „Räten“ zum Ausdruck. Er bescheinigte seinem „alten Gemeinde- und Ortschaftsrat“ viel Fleiß, ein vorbildliches Miteinander und Füreinander, ein spürbares fraktionsübergreifendes Zusammen-gehörigkeitsgefühl sowie viel gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung.

Aufbauend darauf wurden in den vergangenen fünf Jahren 23 Millionen Euro in die Infrastruktur der Gesamtgemeinde investiert. Ein absoluter Rekordwert, so Michael Rembold!

Die Schwerpunkte der Investitionen lagen in den Bereichen der Bildung, der Kinderbetreuung, der Naherholung, des Sports, des Wohnens und des Straßenbaues. So wurden die Gemeinschaftsschule erweitert und saniert, das Hallenbad modernisiert, die Kindergärten St. Meinrad und St. Barbara generalsaniert und erweitert, der Kindergarten Wißgoldingen ertüchtigt und mit neuer Außenanlage versehen, die Hauptstraße ausgebaut, neue Baugebiete in Waldstetten, Wißgoldingen und Weilerstoffel erschlossen und eine neue Beachvolleyballanlage beim Freibad sowie eine neue Skateranlage in Wißgoldingen gebaut, um nur ein paar Projekte herauszugreifen.

Auszüge aus der wertschätzenden und persönlichen Laudatio an „seine“ ausscheidenden Gemeinde- und Ortschaftsräte:

Roswitha Kwast (5 Jahre Ortschaftsrätin)
Erzieherin mit Leib und Seele, welche einen ganz tollen Draht zu den Jugendlichen des Wißgoldinger Jugendraumes pflegt. Ein positiver Mensch mit einem strahlenden und gewinnenden Lächeln.

Horst Prügner (5 Jahre Ortschaftsrat)

Ein sehr besonnener, ruhiger und ausgleichender Pädagoge mit einem hohen Maß an Fingerspitzengefühl. Steht den Wißgoldinger Vereinen als treuer Helfer in der Küche und im Service sehr nahe.

Reiner Geiger (10 Jahre Ortschaftsrat)
Ist ein Ur-Wißgoldinger, welcher frühzeitig das „Gras wachsen hört“. Feuerwehrmann und Fasnachter aus Leidenschaft. Sein Herz hängt an der Landwirtschaft. Seine Aufmerksamkeit galt u.a. dem Straßen- und Wegebau. Hat zwischenzeitlich eine sympathische Familie gegründet.

Beate Mangold (5 Jahre Gemeinderätin)
Hat sich als Erzieherin mit großem Fachwissen stets für das Wohlergehen der Kinder eingesetzt. Eine hohe Qualität in den Kindergärten und auf den Spielplätzen war ihr ein Herzensanliegen. Hat als Querdenkerin mit kritisch-konstruktiven Beiträgen so manche Beratung lebendig gestaltet. Als Gemeinde ökologisch zu handeln war ihr stets ein Anliegen. Genauso Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr nicht zu vernachlässigen.

Angelika Menrad (15 Jahre Gemeinderätin)

Ein liebenswerter Gefühlsmensch, welche stets sehr sorgfältig um so manche Entscheidung gerungen hat. Die sportliche Infrastruktur mit Hallen und Bädern für den Schul- und Vereinssport war ihr stets wichtig. Ebenso ein schön gestalteter Friedhof, als Treffpunkt für unsere Bürgerschaft. Ob ihres großen Einsatzes für unsere Ruhestätten nannte sie der Schultes liebevoll „seine Friedhofsministerin“. Ebenso stand sie für Geselligkeit, etwa wenn es um die Planung von Gemeinderatsausflügen ging.

Dieter Engelhardt (25 Jahre Gemeinderat)
War viele Jahre ein „Leader“ im Gemeinderat und hat stets ein hohes Maß an Verantwortung getragen. Bei der Beurteilung von Bauangelegenheiten hat der leidenschaftliche Architekt stets eine gewisse Meinungsführerschaft übernommen. Als Fraktionsvorsitzender der FWV über fünf Jahre hinweg und als 2. Stellvertreter des Bürgermeisters genoss der frühere Fußballer und Turner hohes Ansehen in der Bürgerschaft und im Gremium. Leidenschaftlich geführte Beratungen lockerte er immer wieder mit einem flotten Ausspruch auf.

Ingrid Banzhaf (17 Jahre Ortsvorsteherin, 25 Jahre Ortschaftsrätin und 10 Jahre Gemeinderätin)
Die gebürtige Gmünderin war lt. Schultes Michael Rembold eine sehr würdige Nachfolgerin der beiden letzten Ortsvorsteher Kurt Stütz und Guido Kübler. Sie ist eine taffe, fleißige, bodenständige und kluge Frau mit viel Herz. Hat in den vergangenen 17 Jahren als Ortsvorsteherin den Ortschaftsrat geeint. Bei den letzten Ortschaftsratswahlen 2004, 2009 und 2014 war sie jeweils souveräne Stimmenkönigin. Ein Beweis dafür, wie beliebt sie in Wißgoldingen ist. Sie war stets ein Vorbild für alle Generationen im Dörfle. War kein „Handrauf“, sondern stets eine besonnene Vermittlerin in der Sache. Als leidenschaftliche Pädagogin galt ihre große Aufmerksamkeit Kindern und Jugendlichen. Kindergarten, Schule, Kultur und die Nahversorgung lagen der dreifachen Mutter besonders am Herzen. Der Schultes sprach voller Respekt von einer großen und bemerkenswerten Lebensleistung Ingrid Banzhafs. Sie war eine tolle Botschafterin Wißgoldingens!

Friedrich Kopper (42 Jahre bei der Gemeinde Waldstetten)

Der langjährige Haupt- und Ordnungsamtsleiter schied zum 1. Juli 2019 bei der Gemeinde Waldstetten aus. Er war bis dahin 42 Jahre bei der Gemeinde beschäftigt, davon jahrzehntelang in leitender Funktion. Adlatus, wie ihn sein Schultes immer wieder nannte, war in der Bevölkerung und im Rathaus stets beliebt, anerkannt und respektiert. Er ist im besten Sinne ein Langstreckenläufer und Marathon-Mann, der stets einen langen Atem bewiesen hat. „Leben und leben lassen“ ist sein Lebensmotto. Der Waldstetter Bürgermeister brachte seine hohe Wertschätzung seinem „Dino“ gegenüber zum Ausdruck, welcher sich durch Loyalität, Fleiß und seine leutselige Art stets in besonderem Maße auszeichnete. Immer wieder kam die enge Verbundenheit und Freundschaft zwischen Kopper und Rembold zum Ausdruck. Die Gemeinde Waldstetten ist sehr dankbar für das außergewöhnliche Wirken Friedrich Koppers.